Der spannende Kosmos der DRK-Kindergärten im Kreis Heinsberg
Unsere Kindergärten sind voller spannender Abenteuer, Spiel und Spaß, eng verbunden mit der Natur. Wir begleiten jedes Kind mit Liebe und Sorgfalt auf seinem individuellen Weg. In einer warmen und herzlichen Atmosphäre entdecken die Kinder die Welt und wachsen gleichzeitig zu gestärkten Persönlichkeiten heran.
Jeder unserer Kindergärten hat seinen eigenen Charakter und bietet den Kindern etwas Besonderes!
Wir verfolgen ein Teiloffenes Konzept. Jedes Kind hat seine feste Anlaufstelle in seiner
Stammgruppe. In unseren Funktionsräumen: Kreativraum, Forscherraum, Rollenspielbereich, Bauraum und
auch in den Nestgruppen können die Kinder sich frei entfalten und ihren Interessen nachkommen.
Wir bieten Raum, für die optimale Entwicklung der Kinder, die Unterstützung der Eltern im Alltag und
ein offenes Arbeitsumfeld für Mitarbeitende.
Erste Schwerpunkte:
Bewegung, Ernährung,
Partizipation und Spiel
In der Arbeit in unserem Kindergarten haben wir seit Beginn vier
Basisschwerpunkte gesetzt.
Ernährung
Einer unserer Schwerpunkte ist die Ernährung. Daher wird in unserer Einrichtung jeden
Tag regional und frisch gekocht. Die Kinder unterstützen uns bei der Zubereitung und
erfahren so den achtsamen Umgang mit verschiedensten Lebensmitteln. Die Kinder
entscheiden selbst, zu welcher Zeit sie mit welchem/r Freund/in und welchem/r
Mitarbeiter/in essen möchten.
Des Weiteren pflanzen wir unser Gemüse und Kräuter selbst an - Ernährung als Kreislauf
im Jahreskalender.
Bewegung
Die Bewegung ist ein zentrales Thema bei uns in der Einrichtung und wird täglich gelebt.
Ob in unserer eigenen Turnhalle, im selbst gestalteten Außengelände, im naheliegenden
Freigelände oder im Haus selbst: Bewegung wird uns im Alltag überall begleiten.
Auch Wind und Wetter machen uns nichts aus. Daher sind wir auch bei Wind und Regen auf
unseren großen Dachterrassen oder im Wald zu finden.
Partizipation
Die eigene Meinung vertreten, Kompromisse aushandeln und gemeinsam entscheiden – das
will gelernt sein. Partizipation ermöglicht den Kindern eine Beteiligung an
demokratischen Entscheidungsprozessen. Beteiligung ist ein Kinderrecht.
Eigenverantwortung und das gegenseitige Interesse für die eigenen Belange und die der
anderen werden so gestärkt. In unserer Einrichtung bestimmen Kinder aktiv mit. Die
Gestaltung der Räumlichkeiten, das nächste Projekt, der nächste Ausflug oder die Wahl
des Mittagessens werden gemeinsam mit unseren Kindern entschieden und ausgearbeitet.
Auch im Alltag gibt es verschiedene Selbstbestimmungsmöglichkeiten: „Ziehe ich eine
Jacke an oder ist es warm genug und ich kann ohne Jacke ins Außengelände?“ Hierbei
unterstützen die Mitarbeiter/innen mit Handlungsmöglichkeiten.
Spiel
Das Spiel ist von besonderer Bedeutung für die kindliche Entwicklung. Freies Spielen
fördert motorische, kognitive und sprachliche Fähigkeiten. Es stärkt das Selbstbild
sowie die soziale und emotionale Intelligenz. Spielen regt die Fantasie und Kreativität
an. Daher nimmt das Spiel in unserer Einrichtung einen besonderen Platz ein. Die Kinder
haben Möglichkeit sich frei zu entfalten und ihre eigenen Ideen und Vorstellungen
umzusetzen. Hierbei entscheiden sie nach ihren jeweiligen Interessen, ob sie im Bauraum
bauen, im Kreativraum malen, im Rollenspielbereich ein Theaterstück einstudieren oder
im Forscherraum am Leuchttisch experimentieren.
Ein Kindergarten ist immer auch Bestandteil des umgebenden Sozialgefüges. Unser Ansatz ist
es, allen Beteiligten im Umfeld gerecht zu werden. Dies sind primär die Kinder, deren
Eltern und die Mitarbeitenden. Allen Genannten bieten wir ein optimales Umfeld , sodass
sich die Kinder gut entwickeln können, die Familien in ihrem Alltag bestens unterstützt
werden und die Mitarbeitenden ein ideales Arbeitsumfeld haben. Dies ist unser Anspruch,
an dem wir unsere tägliche Arbeit ausrichten.
Soziales Umfeld
Haben möchten sich engagieren?
Unser Förderverein
Die Freunde und Förderer der KiTa „Am Heggeströper“ e.V. möchten die Kinder und den Kindergarten
darin unterstützen Projekte zu realisieren, Spielgeräte oder Materialien anzuschaffen sowie
beispielsweise Ausflüge für alle zu ermöglichen.
Die Kinder können von 7.15 Uhr bis 9.00 Uhr in den Kindergarten gebracht werden. Um 9.00 Uhr
schließen wir die Türe zu, damit die Kinder in ihren Spielprozessen aktiv werden können. Die
erste Abholzeit, für Kinder mit einem Buchungsumfang von 35 Stunden/Woche, ist von 13.45 Uhr
bis 14.15 Uhr. Die Abholphase der Kinder mit einem Buchungsumfang von 45 Stunden/Woche
beginnt um 13.45 Uhr und endet um 16.15 Uhr.
Spielräume
Grüne Gruppe: Bauraum- Die Entstehung von HandwerkernInnen, ArchitektenInnen,
Bauherren/damen, sowie weitere kreative Menschen. Den Umgang mit Werkzeugen und Bauplänen
früh kennenlernen ist hier Programm.
Gelbe Gruppe: Rollenspielbereich- hier entsteht soziales Miteinander als
Schlüsselkompetenz. Es gibt hier Handlungsmöglichkeiten, sich selbst Spielräume zu eröffnen.
Bunte Gruppe: Kreativbereich- oder unser Schöpfungsraum. Hier wird neues entworfen
und erfunden. Nicht anhand einer Schablone, sondern anhand der Vorstellung. Dies in einem
interaktiven und kommunikativen Prozess.
Orange Gruppe: Forscherraum- Physikalische, chemische und biologische Prozesse werden
hier gründlich untersucht. Durch Beobachten und Forschen gelingt es den Kindern, sich
umfassende naturwissenschaftliche Erkenntnisse anzueignen.
Blaue Gruppe
Rote Gruppe
Nestgruppen: In unseren Nestgruppen finden die Bedürfnisse der Kleinsten besondere Beachtung. Die Kinder machen ihre ersten Kindergartenerfahrungen in der sicheren Umgebung der Kleinstgruppen. Nach und nach öffnen sich die Gruppen und auch unsere Kleinsten nehmen am Geschehen im Kindergarten teil.
Die Nestgruppen legen den Grundstein für die gesamte Kindergartenzeit. Hier werden erste Erfahrungen im Umgang mit anderen Kindern, einer neuen Umgebung und dem Alltag im Kindergarten gemacht. Sie erfahren konstante Bindungspersonen, die das Bindungsbedürfnis jedes einzelnen befriedigen.
Küche: Hier können die Kinder erleben, wie das Essen aus „natürlichen“ Lebensmitteln
hergestellt werden. Sie können an der Zubereitung mitwirken und so einen Bezug zum
Verzehrten herstellen.
Turnhalle: Bei uns sind alle in Bewegung- Auseinandersetzung mit dem eigenen Körper
und dem Bewegungsdrang bis hin zur motorischen Entwicklung, ist hier bei uns angesagt. Vor
allem auch die körperliche, seelische und geistige Entwicklung. Dies als Grundlage für einen
Schutzfaktor vor Zivilisationskrankheiten.
Garten: Das Außengelände nach Interesse und eigenständig durch frei interpretierbare
und mobile Spielmaterialien erkunden.
Spielregeln
Unsere Pädagogik ist geprägt von Akzeptanz, Toleranz und Wertschätzung. Bei uns ist ausnahmslos jedes Kind willkommen – wie auch dessen Familie - unabhängig von Religion und Herkunft. Wir sehen jedes Kind in seiner Einzigartigkeit und stehen ein für Vielfalt und zusammenleben in gegenseitiger Anerkennung. Im Zeichen der Menschlichkeit setzen wir uns für die Rechte aller Kinder ein.
Wir spielen fair, klimaneutral und gesund. Kinder lernen bewusst und verantwortungsvoll mit unseren Ressourcen umzugehen. Dazu erstellen wir einen Großteil unserer Spielzeuge und Möbel selbst, achten auf die Herkunft von Lebensmitteln und bereiten unser Essen vor Ort zu.
Wir erzeugen unseren eigenen Strom und bauen eigene Lebensmittel an. So werden wir uns der Verantwortung gegenüber der Umwelt bewusst.
Jellekerke, wo Kinder Wurzeln schlagen und wachsen
Unsere Talentwerkstatt Jellekerke ist mehr als nur eine Betreuungseinrichtung. Wir bieten den Kindern einen Ort, an dem sie sich entfalten, lernen und zu selbstbewussten Persönlichkeiten heranwachsen können. In einer Atmosphäre der Akzeptanz und des Vertrauens fördern wir die individuellen Stärken und Talente jedes Kindes.
Unser teiloffenes Konzept ermöglicht es den Kindern, in ihren Stammgruppen feste Bezugspersonen zu haben und gleichzeitig die Vorteile des offenen Spiels zu genießen. Die Gruppenräume Löön & Böken sind durch eine modulare Bauweise flexibel anpassbar, so dass wir unsere Umgebung immer wieder neu gestalten und auf die Bedürfnisse der Kinder abstimmen können.
Erste Schwerpunkte:
Bewegung, unterstütze Kommunikation, Partizipation und Spiel
In der Arbeit in unserem Kindergarten haben wir seit Beginn vier
Basisschwerpunkte gesetzt.
Partizipation
Es ist wichtig, dass die Kinder ihre eigene Meinung vertreten, Kompromisse aushandeln oder Entscheidungen treffen können. Durch die Partizipation der Kinder, werden sie an demokratischen Klärungsprozessen beteiligt. Die Beteiligung ist ein Kinderrecht! Unsere Kinder werden in Entscheidungsprozesse aktiv miteinbezogen: die Umgestaltung der Räumlichkeiten, das nächste Projekt oder bei Kindergartenfesten.
Den eigenen Kindergartenalltag können die Kinder ebenfalls mitgestalten, indem die Kinder frei entscheiden können, wann sie Essen möchten, wo sie spielen oder mit wem sie spielen möchten!
Spiel
In der Welt des Spiels liegen die Wurzeln der kindlichen Entwicklung, den Kindern eröffnet es viele Möglichkeiten einzigartiger Förderungen. Spielen ist weit mehr als nur ein Zeitvertreib, es ist der Nährstoff, der die geistigen, emotionalen und sozialen Fähigkeiten von Kindern auf vielfältige Weise stärkt.
Spielen ist für die kindliche Entwicklung unerlässlich. Es bereitet die Kinder auf das Leben vor und schenkt ihnen gleichzeitig die Freiheit, ihre Welt zu entdecken!
Bewegung
Wir verstehen die kindliche Bewegung als zentrales Thema in unserer Talentwerkstatt. Durch die Bewegung können die Kinder ihre Umwelt besser wahrnehmen und verstehen. Im Alltag bieten wir unseren Kindern ausreichend Bewegungsmöglichkeiten. Unser langer Flur lädt zum Autofahren ein, in der Turnhalle finden gezielte Bewegungsangebote statt und das Außengelände bietet eine große Fläche mit unterschiedlichen Biomen. Selbst bei Wind und Regen befinden wir uns draußen!
Unterstützte Kommunikation
Bei uns erklingt ein einzigartiges Lied der Kommunikation. Hier, wo jedes Kind willkommen ist, ebnen wir Wege, damit alle Stimmen gehört werden können. Mit liebevoller Unterstützung und innovativen Ideen bauen wir Brücken zwischen den Welten und ermöglichen es jedem Kind, aktiv am bunten Treiben des Kindergartenalltags teilzunehmen.
Durch die unterstützte Kommunikation gelingt es, die Mehrsprachigkeit der Kinder und Eltern noch mehr wertzuschätzen und diese aktiv teilhaben zu lassen.
Von 7:15 Uhr bis 9:00 Uhr können die Kinder in den Kindergarten gebracht werden. Ab 9:00 Uhr schließen wir die Türe, damit die Kinder das teiloffene Konzept intensiv wahrnehmen können.
Um 13:45 Uhr beginnt unsere Abholphase, ab dieser Zeit können die Kinder abgeholt werden. Je nach Buchungsumfang beläuft sich die Abholphase bis 14:15 Uhr bzw. 16:15 Uhr.
Spielräume
Gruppe Böken: Unsere modularen Gruppenräume Löön und Böken sind modular gestaltet, um flexibel auf die Bedürfnisse der Kinder einzugehen. Sie bieten vielfältige Spiel- und Lernmöglichkeiten, fördern Kreativität und Bewegung.
Gruppe Löön: Unsere modularen Gruppenräume Löön und Böken sind modular gestaltet, um flexibel auf die Bedürfnisse der Kinder einzugehen. Sie bieten vielfältige Spiel- und Lernmöglichkeiten, fördern Kreativität und Bewegung.
Bewegungsraum: Unser Bewegungsraum bietet Möglichkeiten für körperliche Aktivitäten und Bewegungsspiele. Er fördert Motorik, Koordination und Körperbewusstsein.
Flur: Unser Flur ist mehr als nur ein Durchgang. Er ist ein Ort der Begegnung, des Austausches, der Kommunikation und der Bewegung. Hier finden sich Informationen, Kunstwerke und Platz für Fahrzeugrennen.
Rollenspiel: Unser Rollenspielbereich lädt Kinder ein, in verschiedene Rollen zu schlüpfen und ihrer Fantasie freien Lauf zu lassen. Ob als Ärztin, Verkäufer, Superheldin oder Schurke, hier werden soziale Kompetenzen spielerisch gefördert.
Garten: Der Garten ist ein kleines Paradies zum Spielen, Entdecken und Toben. Er bietet vielfältige Naturerfahrungen, fördert Bewegung und lädt zum Gärtnern ein.
Dschungel: Der Dschungel lädt Kinder zu aufregenden Entdeckungsreisen ein. Hier können sie klettern, kriechen, sich verstecken und ihrer Fantasie freien Lauf lassen. Die Naturerlebnisse stehen hier klar im Vordergrund.
Spielregeln
Unsere Talentwerkstatt bietet allen Kindern, unabhängig von Herkunft und Religion, einen geschützten Raum zum Entfalten und Lernen. Wir sehen jedes Kind als einzigartiges Individuum und fördern seine individuellen Stärken und Talente. In einer Atmosphäre der Akzeptanz und des Vertrauens fühlen sich alle Kinder willkommen und wertgeschätzt.
Die Gemeinschaft spielt in unserer Pädagogik eine zentrale Rolle. Kinder lernen durch gemeinsames Spiel, gegenseitige Unterstützung und respektvolles Miteinander. Soziale Kompetenzen wie Empathie, Teamgeist und Konfliktlösungskompetenz werden ganzheitlich gefördert.
Mit spielerischer Leichtigkeit lernen die Kinder bei uns, bewusst und verantwortungsvoll mit den Ressourcen unserer Erde umzugehen. Wir vermitteln ihnen Werte wie Nachhaltigkeit und Umweltschutz und zeigen ihnen, wie sie ihren eigenen Beitrag leisten können.
Unsere Pädagogik bereitet die Kinder auf die Zukunft vor. Mit einem gestärkten Selbstbewusstsein, einem tiefen Verständnis füreinander und einem ausgeprägten Verantwortungsgefühl sind sie bestens gerüstet, ihren eigenen Weg in einer toleranten und nachhaltigen Welt zu gestalten.
Kindergarten „Am Stadttor“ - wo alte Mauern neue Geschichten erzählen
Unser Kindergarten befindet sich in einem renovierten alten Schulgebäude,
das Generationen von Schülern besucht haben. Diese alten Mauern und ein neuer Anbau bieten
eine einzigartige Atmosphäre für unsere Einrichtung. Hier haben die Kinder die Möglichkeit,
die Welt zu entdecken, ihre Rechte kennenzulernen und sich auf das Leben vorzubereiten. In einer nachhaltigen und inspirierenden Umgebung schreiben sie ihre eigenen, neuen Geschichten.
Erste Schwerpunkte:
Partizipation, Spiel, Bewegung und Ernährung
Bei unserer Arbeit orientieren wir uns an vier Schwerpunkten.
Partizipation
Uns ist wichtig, unseren Kindern zuzuhören, ihre Meinungen und Bedürfnisse wahrzunehmen und sie ihrem Alter und Entwicklungsstand entsprechend an Entscheidungen zu beteiligen.
Die Kinder lernen, ihre eigene Meinung zu vertreten, für sich und eben diese Meinung einzustehen, zu verhandeln und Kompromisse zu schließen. Hierbei werden sie darin bestärkt, ihre und die Bedürfnisse Anderer zu erkennen und zu berücksichtigen. Das Recht auf Partizipation ist gesetzlich verankert in der UN-Kinderrechtskonvention und somit eine der Grundlagen unserer Arbeit.
Die Mitarbeiter*innen unterstützen die Kinder, indem sie einen Rahmen bieten, in welchem die Kinder mitbestimmen können.
Spiel
Spielen ist kein Zeitvertreib, sondern vielmehr grundlegend für die positive Entwicklung des Kindes. Im Spiel werden elementare Fähigkeiten erlernt, die Sprachentwicklung wird ebenso gefördert wie soziale und emotionale Kompetenzen und die kindliche Motorik.
Das Freispiel, also die Zeit, in der das Kind seinen Spielort, seine Spielpartner und die Inhalte seines Spiels frei wählt, hat in unserer Einrichtung einen besonderen Stellenwert. Indem das Kind selbst entscheidet, wird es in seiner Selbstwahrnehmung, seinem Selbstbewusstsein und seinen Kompetenzen gestärkt und unterstützt…und ganz besonders wichtig: Spielen macht Spaß!
Bewegung
Nicht nur bei gezielten Angeboten in unserem großen Bewegungsraum möchten wir die motorische Entwicklung unterstützen und fördern. Bewegungsmöglichkeiten sind ein fester Bestandteil des Kindergartentages: der lange Flur lädt zum Rennen und Hüpfen ein, bei den Kleinsten, im „Ameisenhaufen“ sind die Rutschautos heiß begehrt und im Dauereinsatz, unser Treppenhaus fördert die Koordination der Kinder und unsere Dachterrasse sowie das Außengelände laden zu unendlich vielen Bewegungsmöglichkeiten ein.
Ernährung
Essen und Ernährung sollten mit Lust und Genuss verbunden werden. Eine gesunde und ausgewogene Ernährung ist ausschlaggebend für unsere Gesundheit und unser Wohlbefinden. In unserer Einrichtung wird täglich frisch gekocht. Mit ausgewogenen, nachhaltigen und gesundheitsfördernden Mahlzeiten aus unserer Kindergartenküche entsteht ein vollwertiges sowie saisonales Ernährungsangebot nach hohen Qualitätsstandards. Hierbei richten wir uns nach den Vorgaben der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE).
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Einer unserer Schwerpunkte ist die Ernährung. Daher ist es uns wichtig, dass Ernährungsverhalten unserer Kinder positiv zu beeinflussen. Um die Kinder an qualitativ hochwertiges sowie nachhaltiges Essen heranzuführen, gehört für uns eine regionale und saisonale und vor allem die Auswahl an biologischen Lebensmitteln unbedingt dazu. Hierzu wird die Verknüpfung zu den Themen: Lebensmittelherkunft, Lebensmitteltransparenz, kurze Transportwege, Nachhaltigkeit, Umgang mit Ressourcen, gesunder/biologischer Anbau, Wachstum der Pflanzen/ Kräuter etc. der Prozess vom Feld bis zum Teller nähergebracht. Diese Verknüpfung bietet den Kindern die Möglichkeit ein breites Feld zur Aneignung zum Wissen rund um die Themen Nahrungsmittel, bewusster Ressourcenumgang, Nachhaltigkeit, Geschmack, Ernährung sowie Gesundheit.
Wir möchten unseren Kindern bewusst weitergeben, dass Erdbeeren nicht im Winter wachsen und Grünkohl nicht im Sommer geerntet werden kann. Damit die Kinder ein Gefühl für das saisonale Obst und Gemüse bekommen, gestalten wir unsere Speisepläne jahreszeitlich und saisonabhängig. Wir orientieren uns nach dem Saisonkalender und bauen mindestens ein eher für die Kinder weniger bekanntes Gemüse mit in den Speiseplan ein.
bei 35 Stunden Buchungsumfang zwischen 07:15 und 14.15 Uhr
bei 45 Stunden Betreuungsumfang zwischen 07:15 und 16:15 Uhr
Zwischen 07:15 Uhr und 09:00 Uhr können die Kinder in den Kindergarten gebracht werden. Um 09:00 Uhr schließen wir unsere Haustüre, da die Gruppen dann ihren Morgenkreis beginnen
Ab 13:45 Uhr beginnt die Abholphase.
Ernährung
Ernährung
Essen und Ernährung sollten mit Lust und Genuss verbunden werden. Eine gesunde und ausgewogene Ernährung ist ausschlaggebend für unsere Gesundheit und unser Wohlbefinden. In unserer Einrichtung wird täglich frisch gekocht. Mit ausgewogenen, nachhaltigen und gesundheitsfördernden Mahlzeiten aus unserer Kindergartenküche entsteht ein vollwertiges sowie saisonales Ernährungsangebot nach hohen Qualitätsstandards. Hierbei richten wir uns nach den Vorgaben der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE).
Einer unserer Schwerpunkte ist die Ernährung. Daher ist es uns wichtig, dass Ernährungsverhalten unserer Kinder positiv zu beeinflussen. Um die Kinder an qualitativ hochwertiges sowie nachhaltiges Essen heranzuführen, gehört für uns eine regionale und saisonale und vor allem die Auswahl an biologischen Lebensmitteln unbedingt dazu. Hierzu wird die Verknüpfung zu den Themen: Lebensmittelherkunft, Lebensmitteltransparenz, kurze Transportwege, Nachhaltigkeit, Umgang mit Ressourcen, gesunder/biologischer Anbau, Wachstum der Pflanzen/ Kräuter etc. der Prozess vom Feld bis zum Teller nähergebracht. Diese Verknüpfung bietet den Kindern die Möglichkeit ein breites Feld zur Aneignung zum Wissen rund um die Themen Nahrungsmittel, bewusster Ressourcenumgang, Nachhaltigkeit, Geschmack, Ernährung sowie Gesundheit.
Wir möchten unseren Kindern bewusst weitergeben, dass Erdbeeren nicht im Winter wachsen und Grünkohl nicht im Sommer geerntet werden kann. Damit die Kinder ein Gefühl für das saisonale Obst und Gemüse bekommen, gestalten wir unsere Speisepläne jahreszeitlich und saisonabhängig. Wir orientieren uns nach dem Saisonkalender und bauen mindestens ein eher für die Kinder weniger bekanntes Gemüse mit in den Speiseplan ein.
Spielräume
Bewegungsraum: Unser großer Bewegungsraum bietet zahlreiche Möglichkeiten für Bewegung, körperliche Aktivitäten, Spaß und Spiel. Die motorische Entwicklung der Kinder, ihre Koordination und die Körperwahrnehmung werden spielerisch und mit Spaß gefördert und unterstützt.
Marktplatz: In unserem Marktplatz befinden sich nicht nur die Garderoben der „großen“ Gruppen. Er ist Durchgang zu unserem Bistro und ein lebendiger Raum, der zum Verweilen, zum Austausch und zur Bewegung einlädt. Hier treffen sich kleine und große Menschen, um miteinander ins Gespräch zu kommen und sich zu begegnen.
Küche und Bistro: Hier erleben die Kinder, wie Mahlzeiten aus frischen, natürlichen Zutaten zubereitet werden. Sie haben die Möglichkeit, aktiv an der Zubereitung teilzunehmen und so eine Verbindung zu den Lebensmitteln, die sie essen, aufzubauen. Gemeinsam frühstücken und Mittagessen in einer gemütlichen Atmosphäre fördern zusätzlich das Gemeinschaftsgefühl.
Buntspechte: In dieser Gruppe befindet sich unser „Atelier“. Hier steht das kreative Gestalten im Vordergrund. Die Kinder finden vielfältige und unterschiedlichste Materialien, die zum freien Gestalten und in durch das Personal initiierten Angeboten genutzt werden können. Die Kinder sind eingeladen. Dabei steht nicht ein fertiges Werk, sondern das Tun und Erleben der Selbstwirksamkeit der Kinder im Vordergrund.
Biber: Die Bibergruppe arbeitet schwerpunktmäßig im Bau- und Konstruktionsbereich. Verschiedenste Materialien laden ein, hohe Türme zu stapeln, Straßen zu konstruieren oder Häuser zu bauen. Zukünftig wird in der Bibergruppe eine Werkbank eingerichtet, an der die Kinder unter Aufsicht mit realem Werkzeug arbeiten können.
Ameisenhaufen: Hier spielen die jüngsten Kinder unseres Hauses. Sie erleben erste soziale Kontakte und lernen Schwerpunkte aus den unterschiedlichen Bildungsbereichen kennen.
Spielregeln
Wir sind davon überzeugt, dass jedes Kind, dass jeder Mensch, eine einzigartige, eigenständige und gleichwertige Persönlichkeit mit dem Recht auf Respekt und Wertschätzung ist.
Jedes Kind hat besondere Begabungen, die es aufzudecken und zu fördern gilt. Dabei respektieren wir die unterschiedlichen kulturellen, familiären und sozialen Hintergründe der Kinder und Familien.
Jedes Kind kommt mit einer persönlichen Geschichte zu uns und bringt ganz individuelle Bedürfnisse und Fähigkeiten mit.
Wir möchten die Kinder begleiten und unterstützen, mit allen Sinnen die Welt zu erkunden, sie zu verstehen und aktiv mitzugestalten. Zu erkennen, was für die Kinder gerade von Bedeutung ist und sie zu unterstützen und zu fördern, sehen wir als Grundgedanken unserer pädagogischen Arbeit.
Die Basis unserer Arbeit bilden dabei die Kinderrechte. Altersentsprechend vermitteln wir den Kindern ihre Rechte und unterstützen sie, für ihre Rechte einzutreten.
Unseren Auftrag sehen wir darin, die Kinder zu unterstützen, selbstbewusst und verantwortungsvoll ihren Weg in ihre Zukunft zu gehen.
Die Waldpiraten – wo Kinder staunen, gemeinsam entdecken und sich entfalten.
Unser Kindergarten ist ein besonderer Ort. Täglich sind wir mit den Kindern im Wald unterwegs, bei Sonne, Wind und Regen. Die Natur wird dabei zum Lern- und Lebensraum, in dem Kinder mit allen Sinnen entdecken, wachsen und ihre eigenen Wege gehen dürfen.
Wir glauben daran, dass Kinder selbst die besten Forscher und Gestalter ihrer Welt sind. Deshalb schaffen wir Räume, in denen sie frei spielen, eigene Ideen umsetzen und sich als Teil einer starken Gemeinschaft erleben können. Unser pädagogisches Team begleitet die Kinder achtsam, professionell und mit viel Herz.
Schwerpunkte:
Partizipation, Bewegung, freies Spiel und ökologische Bildung
Vier Schwerpunkte prägen unsere pädagogische Arbeit.
Freies Spiel
Freies Spiel ist kein Pausenfüller – es ist der Kern kindlicher Entwicklung. Spielen bedeutet forschen, verhandeln, ausprobieren, verarbeiten, gestalten. Im Spiel entfalten Kinder ihre Fantasie, entwickeln Ideen, überwinden Grenzen und lernen im eigenen Rhythmus. Sie erleben Selbstwirksamkeit, finden ihren Platz in der Gruppe und begreifen sich als Teil eines Ganzen.
Das Freispiel hat in unserem Kindergarten einen hohen Stellenwert. Es ist nicht auf bestimmte Zeiten begrenzt, sondern durchzieht den Alltag – im Wald, im Garten, unterwegs oder an vertrauten Plätzen. Die Natur bietet unzählige Spielimpulse: Äste, Wasser, Erde, Licht und Raum werden zu Werkzeugen der Kreativität. Dabei entstehen Bauwerke, Geschichten, Rollenspiele und neue Wege, die Welt zu entdecken.
Unser Team begleitet diese Prozesse achtsam und situativ. Wir schaffen sichere Rahmenbedingungen, geben bei Bedarf Impulse, beobachten aufmerksam – und werden dort zu Spielpartnerinnen oder Spielpartnern, wo Kinder uns einbeziehen oder unsere Nähe suchen. Beziehung wird auch im Spiel aktiv gestaltet – immer mit dem Ziel, Kindern Vertrauen, Freiheit und Orientierung zu geben.
Freispiel ist für uns gelebte Bildung. Es zeigt, was Kinder bewegt, was sie brauchen und was sie können. Im Spiel verbinden sich Innen- und Außenwelt – und genau dort beginnt Entwicklung.
Partizipation
Kinder haben ein Recht darauf, mitzubestimmen – in ihrem Alltag, in ihrer Umgebung, in ihrer Gemeinschaft. Für uns ist Partizipation kein Extra, sondern Teil unserer Haltung: Kinder werden gesehen, gehört und ernst genommen.
Im Alltag zeigen sich viele Gelegenheiten zur Mitgestaltung. Die Kinder wählen mit, an welchem Waldplatz wir den Tag verbringen, sie bringen Ideen in den Morgenkreis ein, stimmen über Regeln ab, planen Feste mit und entwickeln eigene Projekte. Auch bei alltäglichen Entscheidungen – ob beim Essen, beim Spiel oder beim Umgang mit Konflikten – erleben sie, dass ihre Meinung zählt.
Wir schaffen bewusst Räume, in denen Kinder Verantwortung übernehmen können. Unser Team begleitet diese Prozesse achtsam, gibt Orientierung, eröffnet Handlungsspielräume und nimmt Impulse der Kinder auf, ohne vorzugeben, was daraus entstehen muss.
Partizipation bei den Waldpiraten bedeutet: Kinder erleben sich als gleichwertigen Teil der Gemeinschaft. Sie gestalten mit – und wachsen daran.
Bewegung
Bewegung ist für Kinder ein grundlegender Ausdruck von Entwicklung, Lernen und Selbstwahrnehmung. Im Sinne eines psychomotorischen Ansatzes verstehen wir Bewegung nicht nur als körperliche Aktivität, sondern auch als Weg, sich selbst, den eigenen Körper und die Umwelt zu erfahren. Kinder erschließen sich durch Bewegung den Raum um sich herum, stärken ihr Selbstbild und entwickeln dabei emotionale und soziale Kompetenzen.
Der Wald bietet dafür ideale Bedingungen: Unebene Wege, unterschiedliche Untergründe, natürliche Hindernisse und wechselnde Gegebenheiten regen zu vielfältiger Bewegung an. Beim Balancieren über Baumstämme, Klettern auf Hügeln, Rennen durch das Laub oder Kriechen durchs Gebüsch trainieren die Kinder ihr Gleichgewicht, ihre Koordination, ihre Ausdauer und ihr Vertrauen in sich selbst – ohne vorgegebene Strukturen, mit viel Eigeninitiative.
Auch auf unserem Gelände haben die Kinder Raum, um sich auszuprobieren – beim Werken mit Werkzeugen, beim Rennen, Rutschen oder einfach beim Draußensein. Bewegung ist bei uns kein gesondertes Angebot, sondern Teil des täglichen Miteinanders – beim Spielen, beim Aufbruch in den Wald oder beim Bauen mit Naturmaterialien.
Wir begleiten die Kinder dabei aufmerksam und bestärkend. Sie erleben sich als kompetent, lernen ihre eigenen Grenzen kennen, üben das Einschätzen von Risiken und wachsen auch im sozialen Miteinander. Bewegung stärkt nicht nur den Körper, sondern auch das Selbstvertrauen – und schafft Verbindung zwischen dem eigenen Tun und der Gemeinschaft.
Ökologische Bildung
Der Wandel der Jahreszeiten begleitet unseren Alltag – vor allem draußen im Wald. Die Kinder spüren das Wetter, beobachten Tiere, entdecken Pflanzen, erleben Wind, Sonne, Regen und Kälte mit allen Sinnen.
Auf unserem eigenen Gelände mit Gemüsegarten pflanzen und pflegen sie Beete, ernten gemeinsam und erleben, wie aus kleinen Samen etwas Essbares entsteht.
Diese Erfahrungen machen ökologische Zusammenhänge greifbar – nicht durch abstrakte Erklärungen, sondern durch Beobachtung, Beteiligung und eigenes Tun. Die Kinder entwickeln ein Gespür dafür, wie Natur lebt und wirkt – und warum sie und alles, was in ihr lebt, geschützt werden muss.
So entsteht ein frühes Umweltbewusstsein, getragen von Achtsamkeit, Verantwortung und dem Wissen: Ich kann etwas bewirken.
bei 35 Stunden Buchungsumfang zwischen 07:30 und 14:30 Uhr
Zwischen 07:30 Uhr und 08:30 Uhr können die Kinder in den Kindergarten gebracht werden.
Um 08:30 Uhr machen wir uns gemeinsam auf den Weg zu unseren Waldplätzen.
Die Abholphase beginnt um 13:30 Uhr und endet um 14:30 Uhr.
Spielräume
Unser Schutzraum im Haus: Unser Schutzraum im Haus ergänzt das Leben draußen: Er bietet Geborgenheit bei Regen, Kälte und Sturm. Er ist ein Ort zum Ausruhen, Ankommen und kreativ sein – mit Naturmaterialien ausgestattet und flexibel nutzbar im Sinne unserer naturpädagogischen Arbeit.
Unsere Holzhütte: Bei starkem Regen, eisigem Wind oder an besonders heißen Tagen bietet unsere Holzhütte den Kindern einen geschützten Rückzugsort direkt am Waldrand. Hier können sie zur Ruhe kommen, sich aufwärmen, gemeinsam essen oder kreative Angebote wahrnehmen. Auch hier bleiben wir dem waldpädagogischen Ansatz treu: Die Natur bleibt immer spürbar – selbst unter Dach.
Unser Bauwagen: Der Bauwagen bietet Kindern einen geschützten Ort zum Ausruhen, Entspannen oder ungestörten Spielen. Hier wird gelesen, gemalt, erzählt oder einfach eine Pause gemacht – allein oder in kleiner Runde. Auch unsere Jüngsten finden hier einen vertrauten Platz zum Schlafen und Krafttanken.
Unsere Matschschleuse: Die Matschschleuse ist der Übergangsbereich zwischen draußen und drinnen. Hier ziehen die Kinder ihre schmutzige oder nasse Kleidung aus, reinigen ihre Schuhe und machen sich bereit für den nächsten Schritt – sei es eine wärmende Pause im Haus oder der nächste Ausflug nach draußen. Alles ist so gestaltet, dass die Kinder sich selbstständig orientieren und mit etwas Unterstützung eigenverantwortlich handeln können.
Küche: In unserer Küche wird täglich frisch und in Bio-Qualität gekocht – mit saisonalen und regionalen Zutaten. Die Kinder erleben mit, wie aus einzelnen Lebensmitteln eine gemeinsame Mahlzeit entsteht, können ihre Wünsche einbringen und stehen im direkten Austausch mit der Köchin.
Unsere Morgenkreise: In gemütlicher Runde starten und beenden wir gemeinsam den Tag. Ob im Wald oder auf dem Gelände – hier ist Zeit zum Erzählen, Zuhören, Planen und Innehalten. Ein vertrauter Ort für Gemeinschaft und Beteiligung.
Unser Gemüse- und Kräutergarten: Im eigenen Garten erleben die Kinder, wie aus kleinen Samen essbare Pflanzen entstehen. Sie helfen beim Pflegen, Beobachten und Ernten – und entwickeln so ein Gespür für Kreisläufe, Verantwortung und gesunde Ernährung.
Der Wald: Der Wald ist mehr als Kulisse – er ist ein lebendiger Raum zum Spielen, Lernen und Wachsen. Zwischen Bäumen, Wurzeln und Moos finden die Kinder unzählige Anlässe, sich zu bewegen, zu forschen, kreativ zu werden und im Miteinander zu wachsen.
Unser Sandkasten
Spielregeln
Unser Kindergarten ist ein Ort des lebendigen Miteinanders. Kinder erleben hier täglich, wie Gemeinschaft entsteht – durch Zugehörigkeit, Beteiligung und gegenseitigen Respekt.
Wir schaffen Strukturen, die Sicherheit geben, und lassen zugleich Raum für Eigeninitiative, Verantwortung und soziale Erfahrungen. Ob im Wald, im Garten oder beim Essen – überall begegnen sich Kinder mit Ideen, Meinungen und Gefühlen. Sie lernen, sich abzustimmen, aufeinander einzugehen, Konflikte zu lösen und gemeinsam weiterzudenken.
Dabei ist uns wichtig, dass alle gesehen werden – mit ihrer Persönlichkeit, ihrer Geschichte und ihren Bedürfnissen. Wir nehmen Unterschiede an und verstehen Vielfalt als Bereicherung.
Als pädagogisches Team begleiten wir die Kinder achtsam und mit einer klaren Haltung. Wir unterstützen sie darin, Verantwortung zu übernehmen, Entscheidungen mitzutragen und sich als selbstwirksam zu erleben. Gleichzeitig achten wir auf ein Gleichgewicht aus Verlässlichkeit und Mitgestaltung – denn beides brauchen Kinder, um sich zu entwickeln.
So wächst eine Gemeinschaft, in der Kinder sich zugehörig fühlen, mitgestalten und ihren eigenen Weg finden dürfen.
sind essenzielle Bestandteile der pädagogischen Arbeit im DRK Kindergarten „Die Waldwichtel“. Sie dienen als natürliche Lehrmeister und spielen eine zentrale Rolle im Coyote Teaching, einer Methode, die auf intuitives Lernen durch direkte Erfahrungen in der Natur setzt. In einer Zeit, in der der Mensch zunehmend von der Umwelt entfremdet ist, ist es unser Ziel, den Kindern ein tiefes Verständnis für die Bedeutung der Natur zu vermitteln und sie für die Notwendigkeit eines verantwortungsvollen Umgangs mit unserer Erde zu sensibilisieren.
Schwerpunkte:
Feuer, Wasser, Erde und Luft
In der Arbeit in unserem Kindergarten orientieren wir uns an den vier Elementen.
Feuer
Feuer symbolisiert Energie, Gemeinschaft und Transformation. Es gehört zu den grundlegendsten Elementen, die der Mensch je genutzt hat, und erinnert uns an die enge Verbindung zwischen Mensch und Natur. Im DRK Kindergarten „Die Waldwichtel“ wird Feuer nicht nur als Wärmequelle geschätzt, sondern auch als Lernfeld für Verantwortung und Sicherheit.
Beim gemeinsamen Entzünden eines Feuers lernen die Kinder, achtsam mit natürlichen Ressourcen umzugehen. Das Feuer wird zum Treffpunkt für Geschichten, gemeinsames Singen und kulinarische Erlebnisse. Die Beobachtung der Flammen und des Übergangs von Holz zu Asche bietet den Kindern Einblicke in Prozesse der Veränderung und Vergänglichkeit. Diese Erfahrungen stärken ihr Bewusstsein für den Kreislauf der Natur.
Wasser
Wasser ist das Element des Lebens. Es steht für Wachstum, Anpassungsfähigkeit und ständige Erneuerung. Im Kindergartenalltag erleben die Kinder die Vielfalt des Wassers beim Spielen in Pfützen, beim Erkunden von Bächen oder durch das Beobachten von Regen.
Durch Experimente, wie das Schaffen von Staudämmen oder das Beobachten der Schwimmfähigkeit von Naturmaterialien, entwickeln die Kinder ein naturwissenschaftliches Verständnis. Gleichzeitig lernen sie die immense Bedeutung von Wasser als Ressource kennen. Ihnen wird vermittelt, dass Wasser keine Selbstverständlichkeit ist und geschützt werden muss, damit es auch für zukünftige Generationen verfügbar bleibt.
Erde
Die Erde bildet die Grundlage für alles Leben und schenkt uns Halt und Nahrung. Im DRK Kindergarten „Die Waldwichtel“ steht die Erde symbolisch für Beständigkeit und die Verbundenheit aller Lebewesen miteinander.
Durch Aktivitäten wie Graben, Pflanzen oder das Erforschen des Bodens entdecken die Kinder die Erde als Lebensraum. Sie lernen, wie Pflanzen wachsen, Tiere im Boden leben und wie alles in einem Kreislauf miteinander verbunden ist. Solche Tätigkeiten fördern nicht nur die Feinmotorik, sondern stärken auch das Bewusstsein für ökologische Zusammenhänge.
Luft
Die Luft ist das unsichtbare Element, das uns umgibt und Leben ermöglicht. Sie steht für Leichtigkeit, Freiheit und Bewegung. Im Kindergarten erfahren die Kinder die Luft beim Rauschen der Blätter, beim Spielen im Wind oder beim Beobachten von Vögeln und fallenden Blättern.
Die Luft lädt zu kreativen Experimenten ein, etwa beim Bauen von Windspielen oder beim Fliegenlassen von selbstgebastelten Drachen. Sie regt die Kinder dazu an, über das Unsichtbare nachzudenken und ihre Fantasie zu entfalten. Gleichzeitig vermittelt sie ein Bewusstsein dafür, wie wichtig saubere Luft für das Leben ist.
Im Wald erleben die Kinder eine Umgebung, die sich ständig verändert – sei es durch Wetter, Jahreszeiten oder tierische Besucher. Diese natürlichen Veränderungen fördern ein tiefes Verständnis für ökologische Zusammenhänge und sensibilisieren für den respektvollen Umgang mit der Umwelt.
Weitere zentrale Lern- und Erfahrungsbereiche im Wald sind:
Naturwissenschaftliches Lernen: Kinder stellen Fragen, beobachten und experimentieren – zum Beispiel, wie Regenwürmer leben, wie Moos wächst oder wie sich Spuren im Matsch bilden. Der Wald wird so zum natürlichen Labor.
Mathematische Grunderfahrungen: Beim Sammeln, Sortieren, Vergleichen oder Zählen von Blättern, Steinen oder Tannenzapfen sammeln die Kinder erste mathematische Erfahrungen ganz nebenbei und in sinnvollem Kontext.
Sprachförderung im naturnahen Kontext: Durch das gemeinsame Erleben und Beschreiben entstehen viele Sprachanlässe. Kinder benennen Pflanzen und Tiere, erzählen von ihren Entdeckungen oder erfinden Geschichten über das, was sie sehen und erleben.
Soziales Lernen und Teamarbeit: Beim Bauen von Waldhütten, beim gemeinsamen Entdecken oder beim Sichern schwieriger Wege lernen die Kinder, sich abzusprechen, Kompromisse zu finden und Verantwortung zu übernehmen.
Stärkung von Resilienz und Selbstvertrauen: Die Kinder lernen, sich in unebener Umgebung sicher zu bewegen, mit kleinen Herausforderungen umzugehen und sich auch mal etwas zuzutrauen, was sie sich zunächst nicht zugetraut hätten.
Kreativität und Fantasie: Der Wald bietet unzählige Materialien zum kreativen Gestalten – ohne vorgefertigte Spielzeuge. Ein Ast kann ein Schwert, ein Pferd oder eine Angel sein. Aus Blättern und Steinen entstehen Mandalas oder kleine Kunstwerke.
Achtsamkeit und Sinneswahrnehmung: Das Lauschen auf Vogelstimmen, das Spüren von Wind auf der Haut, das Erkennen von Gerüchen und Geräuschen – all das schult die Sinne der Kinder und stärkt ihre Wahrnehmung und Konzentrationsfähigkeit.
Natur als Rückzugsraum: Manche Kinder finden im Wald Stille und Geborgenheit. Verstecke zwischen Bäumen oder Büschen bieten ihnen einen sicheren Ort, um zur Ruhe zu kommen.
Unser naturnahes Außengelände
Das großzügige Außengelände des DRK Kindergartens ist in verschiedene Bereiche gegliedert, die den Kindern eine Vielzahl an Erfahrungen ermöglichen:
Unser Acker: Die Kinder bepflanzen, pflegen und ernten gemeinsam. Hier erleben sie den Kreislauf der Natur hautnah und entwickeln ein Verständnis für gesunde Ernährung und Nachhaltigkeit.
Palettendorf: Aus alten Paletten entstand ein kleines „Dorf“, das die Kinder mitgestaltet haben. Es bietet Raum für Rollenspiele, kreatives Bauen und gemeinschaftliches Tun.
Mehrere Shelter: Diese überdachten Rückzugsorte dienen als Ruhebereiche, Leseecken oder kleine Treffpunkte für Kleingruppenarbeit.
Entspannungsbereiche: In ruhigen Ecken mit Naturmaterialien oder Hängematten können die Kinder sich zurückziehen, zur Ruhe kommen und neue Energie tanken.
Klettermöglichkeiten: Vielfältige natürliche und gestaltete Elemente regen die Kinder zur Bewegung an und fördern Motorik, Körperwahrnehmung und Selbstvertrauen.
Feuerstellen: Unter Aufsicht erleben die Kinder an unseren Feuerstellen besondere Momente – sei es beim Stockbrotbacken, Erzählen von Geschichten oder als wärmender Treffpunkt in der kalten Jahreszeit.
Sandkästen, Bäume und Sträucher: Diese klassischen Spielbereiche laden zum Graben, Bauen, Verstecken und Beobachten ein. Sie bieten gleichzeitig Lebensraum für viele Kleintiere.
Spielregeln
Der DRK Kindergarten „Die Waldwichtel“ verfolgt ein innovatives und ganzheitliches Bildungskonzept, das die Entwicklung der Kinder in ihrer vollen Breite unterstützt. Im Mittelpunkt der pädagogischen Arbeit steht die Philosophie der Waldpädagogik, die durch die Prinzipien der Wildnispädagogik, insbesondere des Coyote Teachings, bereichert wird. Diese Ansätze postulieren, dass die Natur nicht nur ein Lernort, sondern ein essenzieller Bestandteil des Bildungsprozesses ist. Der Wald als Lebens- und Lernraum bietet den Kindern die Möglichkeit, durch selbstständiges Erleben, Beobachten und Experimentieren ein tiefes Verständnis für ökologische Zusammenhänge und ihre Umwelt zu entwickeln.
Das Ziel des Kindergartens ist es, die Kinder zu eigenverantwortlichen, kreativen und sozial kompetenten Persönlichkeiten zu erziehen. Hierbei wird Wert daraufgelegt, dass die Kinder aktiv an der Gestaltung ihrer Umwelt mitwirken, Verantwortung für sich selbst, andere und die Natur übernehmen sowie ein Bewusstsein für die Komplexität ökologischer Zusammenhänge entwickeln. Die Natur stellt unzählige Lernanlässe zur Verfügung, die durch gezielte pädagogische Begleitung unterstützt werden.
Ein zentrales Element des Konzepts ist die Partizipation der Kinder. Durch die aktive Einbeziehung in Entscheidungsprozesse und die Mitgestaltung des Alltags wird nicht nur das Selbstwertgefühl der Kinder gestärkt, sondern auch ihr Verständnis für demokratische Prozesse und ihre Fähigkeit, Verantwortung zu übernehmen, gefördert.
Kinder haben ein reiches
kreatives Potenzial in sich, um die Welt zu entdecken und zu verstehen. Es möchte sich über sein
Wissen und Können bewusst sein. Vielfältige Ausdrucksweisen sind sehr bedeutsam für den kindlichen
Bildungs- und Entwicklungsprozess. Unsere Pädagogik besteht aus Beziehungen auf Augenhöhe und im
Miteinander mit anderen. Die Bedürfnisse und Interessen der Kinder werden wahrgenommen und
aufgegriffen. So lassen wir uns immer wieder in der pädagogischen Arbeit dort ansetzen, wo die
Motivation und Begeisterung hoch ist. Jedem Kind wird ausreichend Freiraum für die Wahrnehmung der
Welt eingeräumt.
Pädagogische Fachkraft und Ergänzungskraft - Kindergarten "Waldpiraten" (Klick hier für mehr Infos)
Pädagogische Fachkräfte und Ergänzungskräfte (m/w/d) für die Waldpiraten in Wassenberg
Lust auf ein echtes Abenteuer?
Unser Waldkindergarten „Die Waldpiraten“ in Wassenberg sucht pädagogische Fachkräfte und Ergänzungskräfte, die die Natur lieben, gerne mit anpacken und Kinder mit Freude und Kreativität begleiten.
Wer sind wir?
Die Waldpiraten sind ein Waldkindergarten mit zwei Gruppen und insgesamt 45 Kindern. Unser Kindergarten liegt direkt am Waldrand und bietet ein eigenes Gebäude als Schutzraum sowie ein großzügiges Außengelände. Bei jedem Wetter sind wir draußen unterwegs, entdecken verschiedene Waldplätze und gestalten unseren Alltag in und mit der Natur. Unsere Öffnungszeiten sind Montag bis Freitag von 7:30 Uhr bis 14:30 Uhr.
Was uns wichtig ist:
- Vielfalt und Lernkultur: In unserem multiprofessionellen Team arbeiten wir eng zusammen und schätzen den Austausch untereinander. Jede*r bringt eigene Stärken ein, und wir wachsen gemeinsam, denn wir lernen nicht nur von den Kindern, sondern auch voneinander.
- Arbeit auf Augenhöhe: Wir legen großen Wert auf Respekt und Wertschätzung im Team. Wir kooperieren, arbeiten auf Augenhöhe zusammen und fördern eine demokratische Zusammenarbeit, bei der jede Stimme zählt.
- Partizipation: Die Beteiligung der Kinder ist uns besonders wichtig. Sie können aktiv mitgestalten, ob bei der Wahl der Waldplätze oder der Gestaltung des Morgenkreises. Wir entwickeln uns stetig weiter und stellen die Bedürfnisse und Vorstellungen der Kinder ins Zentrum unserer Arbeit.
Was wir bieten:
- Einen Stellenumfang zwischen 35 und 40 Stunden pro Woche, angepasst an deine Bedürfnisse.
- Ein naturnahes Arbeitsumfeld, das dir die Möglichkeit gibt, deine eigenen Ideen und Kompetenzen einzubringen.
- Ein respektvolles, unterstützendes Team, in dem alle an einem Strang ziehen.
- Die Chance, unser Konzept und unser Team bei einer Hospitation kennenzulernen – ideal auch für Interessierte ohne Vorerfahrung im Waldkindergarten.
Interesse geweckt?
Wir laden dich herzlich ein, uns bei einer Hospitation kennenzulernen und herauszufinden, ob wir gut zusammenpassen. Trau dich, melde dich idealerweise per Mail – wir freuen uns darauf, dich bei den Waldpiraten begrüßen zu dürfen!
info@wassenberg.drk-heinsberg-kita.de
Wir freuen uns auf Dich!
Pädagogische Fachkraft - Kindergarten "Jellekerke" (Klick hier für mehr Infos)
Pädagogische Fachkräfte
Lust auf Abenteuer im DRK Kindergarten Kosmos?
Wir suchen DICH, abenteuerlustige/n und kreative/n Entdecker/in (m/w/d) für unseren Kindergarten "Jellekerke"!
Deine Mission:
- Gemeinsam mit unseren kleinen Entdeckern den Alltag rocken!
- Unser pädagogisches Konzept mit den Schwerpunkten Bewegung, Ernährung, Partizipation, unterstützte Kommunikation
und Spiel lebendig werden lassen
- Spannende Expeditionen in die Welt der Natur, Konstruktion, Ästhetik
und Bewegung planen und durchführen
- Eine liebevolle und wertschätzende Atmosphäre schaffen, in der sich
jeder Entdecker wohl und angenommen fühlt
- Beobachtung und Dokumentation der Entwicklung unserer Entdecker
- Im Team mit den Eltern und Kollegen zusammenarbeiten und gemeinsam neue Ideen entwickeln
Deine Superkräfte:
- Abgeschlossene Ausbildung als Erzieher/in, Kindheitspädagoge/in
oder eine vergleichbare Qualifikation
- Begeisterung für die frühkindliche Bildung und den Entdeckergeist der Kinder
- Kreativität, Teamfähigkeit und Verantwortungsbewusstsein
- Einfühlungsvermögen und Kommunikationsstärke
- Interesse an der Arbeit mit unterstützter Kommunikation, Partizipation und Naturpädagogik
Deine Belohnung:
- Ein abwechslungsreicher und spannender Job in einem humorvollen, dynamischen Team
- Ein positives Arbeitsklima und eine wertschätzende Unternehmenskultur
- Möglichkeiten zur Fort- und Weiterbildung
- Familienfreundliches Umfeld
- Die Möglichkeit, deine eigenen Ideen und Kompetenzen in die pädagogische Arbeit einzubringen
- Eine Talentwerkstatt mit einem besonderen Raumkonzept
und einem naturnahen Garten, der zum Forschen und Entdecken einlädt
Die Bäckerei Maria von Heel ist einen zweiminütigen Fußweg von unserem Kindergarten entfernt. Die Bäckerei beliefert uns zweimal in der Woche mit frisch gebackenen Broten und Brötchen.
Obst und Gemüse stehen bei uns täglich auf dem Speiseplan, daher liefert uns der Familienhof Krings wöchentlich frische Lebensmittel. Der Familienhof Krings befindet sich in Pütt.
Das Gut Schenkelieck beliefert uns mit den weiteren Lebensmitteln für unseren Speiseplan, wir erhalten Fleisch und auch hier sind die Transportwege gering, das Gut befindet sich in Oberlieck.
Der Verein Spiele(T)räume hat einen generationsübergreifenden Bewegungsraum geschaffen. Der Heggeströper ist auf der gegenüberliegenden Seite unseres Kindergartens. Der Heggeströper wird häufig von uns als Bewegungsraum verwendet.
Der Turn- und Sportverein Birgden 1924 e.V. ist der ortsansässige Sportverein. Der Verein bietet verschiedene Sportarten an, z.B. Turnen, Volleyball und Schwimmen. Die Sportangebote werden ebenfalls für Kinder ab einem Jahr angeboten. Der TuS Birgden unterstützt uns in der Umsetzung unterschiedlichster Bewegungsangebote. Der Kindergarten kann die Räumlichkeiten des Sportvereins nutzen.
Das Spielmobil Bayreuth unterstützt uns in der Umsetzung unserer Konzeption und in der Verwirklichung von spannenden Ideen. Ein Kulturpädagoge des Spielemobils Bayreuth besucht unseren Kindergarten einige Male im Jahr.
die gemeinschaftliche Aufgabe ist der aktive Klimaschutz ! In allen Wirkbereichen der KiTa werden Handlungfelder erkannt und mit konkreten Umsetzungsschritten mittels der SMART - Methode belegt.
Hauptthema: Ernährung und Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE)
Unsere Kindertageseinrichtung verfolgt seit ihrer Eröffnung im Jahr 2020 das Ziel, Kinder frühzeitig für eine gesunde, nachhaltige und bewusste Ernährung zu sensibilisieren. Dabei orientieren wir uns an den Grundsätzen der Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE). Kinder lernen bei uns, verantwortungsvoll mit Lebensmitteln und Ressourcen umzugehen, Herkunft und Verarbeitung von Lebensmitteln zu verstehen und aktiv an Entscheidungsprozessen teilzunehmen.
BNE-Bezug:
SDG 2: Kein Hunger / nachhaltige Ernährung
SDG 3: Gesundheit und Wohlergehen
SDG 4: Hochwertige Bildung
SDG 12: Nachhaltiger Konsum und Produktion
August 2020: Entwicklung des Ernährungskonzeptes
Zu Beginn unserer Arbeit wurde ein umfassendes Ernährungskonzept entwickelt. Dabei mussten zunächst grundlegende Fragen geklärt werden:
Welches Verpflegungskonzept soll angewendet werden?
Welche Ernährungsformen sollen berücksichtigt werden (z. B. vegetarisch)?
Wie können Kinder eine Wertschätzung für Lebensmittel entwickeln?
Welche Richtlinien und Qualitätsstandards sollen eingehalten werden?
Welche Lebensmittel und Produkte werden eingekauft?
Im Zuge dessen wurden verschiedene Lieferanten recherchiert und besucht, darunter Bauernhöfe, Hofläden sowie regionale Supermärkte. Parallel entstand ein HACCP-Konzept, um die hygienischen Anforderungen in der Küche sicherzustellen. Bei der Speiseplanung und Zubereitung orientieren wir uns an den Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Ernährung DGE). Ein besonderes Augenmerk lag von Anfang an auf Kindern mit Allergien oder Unverträglichkeiten. Das pädagogische Personal wurde entsprechend geschult und eingewiesen. Darüber hinaus erfolgten regelmäßige Unterweisungen zum Infektionsschutzgesetz (§42 und §43).
BNE-Bezug:
SDG 2: Kein Hunger / nachhaltige Ernährung SDG 3: Gesundheit und Wohlergehen SDG 12: Nachhaltiger Konsum und Produktion
Oktober 2020:Ess- und Tischkultur
Ein wichtiger Bestandteil unserer pädagogischen Arbeit ist die Entwicklung einer positiven Ess- und Tischkultur. Es wurden verschiedene Frühstückstage eingeführt, z.B.:
Wurst-Tag
Müsli-Tag
Käse-Tag
Ei-Tag
Das Frühstück findet teilweise auch im Außenbereich statt. Dabei wurde beobachtet, dass Kinder häufig mehr essen und sich gleichzeitig mehr bewegen. Die Kinder werden aktiv in die Vorbereitung des Frühstücks einbezogen. Sie helfen beim:
Decken der Tische
Schneiden von Obst und Gemüse
Vorbereiten der Speisen
Sobald das Frühstück fertig vorbereitet ist, gehen Kinder mit einem Topf und Deckel durch die Gruppen und kündigen den Beginn des Frühstücks an. Außerdem entstand im Bistro eine selbstgebaute 3D-Ernährungspyramide aus Holzobjekten, die den Kindern ein anschauliches Verständnis von gesunden und weniger gesunden Lebensmitteln vermittelt.
Die Kinder beteiligten sich ebenfalls an der Namensgebung des Bistros. Durch eine Abstimmung entschieden sie sich für den Namen „Krümelkiste“. Dieses Vorgehen stärkt Mitbestimmung und Teilhabe.
SDG 16: Frieden, Gerechtigkeit und starke Institutionen (Mitbestimmung)
Februar 2021: Projekte und Angebote zur Ernährungsbildung
Im Alltag wurden zunehmend Lebensmittel in Bio-Qualität verwendet, um eine ausgewogene und vollwertige Ernährung zu fördern. Ein weiterer Schwerpunkt war die Vermeidung von Lebensmittelverschwendung. Lebensmittelreste wurden möglichst sinnvoll weiterverarbeitet, beispielsweise wurde übrig gebliebenes Gemüse am nächsten Tag erneut verwendet. Darüber hinaus entstand ein System zur Weiterverwertung von Lebensmittelresten. Essensreste wurden gesammelt und regelmäßig abgeholt, um sie als Tierfutter zu verwenden. Gemeinsam mit den Kindern wurde ein kindgerechter Speiseplan mit Fotos entwickelt. Einmal im Monat entscheiden die Kinder selbst über einzelne Gerichte. Dadurch erleben sie Mitgestaltung und Partizipation im Alltag.
Im Rahmen verschiedener Küchenangebote sammeln Kinder praktische Erfahrungen im Umgang mit Lebensmitteln. Sie schälen Obst und Gemüse und stellen gemeinsam einfache Lebensmittel her, beispielsweise:
Kräuterquark
Pflaumenmus
Erdbeermarmelade
Das gemeinsame Kochen und Essen fördert:
Feinmotorische Fähigkeiten
Sprachentwicklung und Wortschatz
Kreativität und Selbstständigkeit
Gleichzeitig erleben Kinder unterschiedliche Esskulturen und lernen neue Lebensmittel kennen.
SDG 10: Weniger Ungleichheiten (kulturelle Vielfalt)
SDG 12: Nachhaltiger Konsum und Produktion
Ab Mai 2021: Garten- und Lebensmittelprojekte
Die ersten Projekte rund um Ernährung und Nachhaltigkeit wurden umgesetzt. Kinder säen Gemüse, Obst und Kräuter aus, pflegen die Pflanzen und ernten sie später selbst. Die selbst angebauten Lebensmittel werden anschließend gemeinsam verarbeitet. Durch diesen Prozess entwickeln die Kinder ein stärkeres Verständnis für die Entstehung von Lebensmitteln und lernen, wie viel Arbeit, Zeit und Wissen in ihrer Herstellung steckt.
Zusätzlich wurde eine Getreidemühle angeschafft. Mit den Kindern werden verschiedene Getreidesorten wie Weizen oder Grünkern gemahlen, um anschließend Brot zu backen. Dadurch erhalten sie ein spielerisches Verständnis vom Weg vom Korn zum Brot.
SDG 10: Weniger Ungleichheiten (kulturelle Vielfalt, exotische Früchte)
SDG 12: Nachhaltiger Konsum und Produktion
Elternarbeit und gemeinsames Kochen
Regelmäßig finden Koch- und Backangebote für Eltern und Kinder statt. Gemeinsam werden aus natürlichen Zutaten gesunde Gerichte zubereitet. Ziel ist es, die Freude am Kochen zu fördern und Familien für eine gesunde Ernährung zu sensibilisieren. Die Kinder gestalten außerdem das Bistro aktiv mit, beispielsweise durch Dekorationen zu verschiedenen Anlässen wie:
Ostern
Karneval
Weihnachten
Dies stärkt ihr Mitbestimmungsrecht und ihre Identifikation mit dem gemeinsamen Essensbereich.
SDG 16: Frieden, Gerechtigkeit und starke Institutionen (Partizipation, Gemeinschaft)
Ausflüge und Lernen außerhalb der Einrichtung
Die Kinder besuchen regelmäßig den Wochenmarkt. Dabei verwenden sie selbstgenähte Stoffbeutel und lernen:
regionale Produkte kennen
mit Geld und Mengen umzugehen
verschiedene Obst- und Gemüsesorten zu unterscheiden
Darüber hinaus finden Besuche beim Bäcker oder im Supermarkt statt.
BNE-Bezug:
SDG 2: Kein Hunger / nachhaltige Ernährung
SDG 8: Menschenwürdige Arbeit und Wirtschaftswachstum (Umgang mit Geld, Mengen, Wirtschaftskompetenz)
SDG 11: Nachhaltige Städte und Gemeinden (Regionale Produkte kennenlernen)
SDG 12: Nachhaltiger Konsum und Produktion
Ab 2023: Nachhaltigkeit im Alltag
Ab 2023 wurden weitere Maßnahmen zur nachhaltigen Entwicklung umgesetzt. Ein Mülltrennungssystem wurde im Bistro eingeführt, um den Kindern einen bewussten Umgang mit Abfällen zu vermitteln. Auch im Bereich Reinigung wurde ein Umbruch vorgenommen. Reinigungsmittel werden seitdem verstärkt in großen Kanistern geliefert und in kleinere Flaschen umgefüllt. Dadurch wird der Plastikverbrauch reduziert. Zudem werden zunehmend biologisch abbaubare Reinigungsmittel verwendet. Im pädagogischen Alltag entstanden viele neue Projekte zur Ernährungsbildung. Ein zentrales Thema ist dabei der Weg der Lebensmittel „vom Acker bis zum Teller“. Gemeinsam mit den Kindern werden Fragen besprochen wie:
Woher kommen unsere Lebensmittel?
Wie werden sie angebaut, verarbeitet und transportiert?
Wer produziert unsere Lebensmittel?
Wie gehen wir achtsam mit Lebensmitteln um?
Warum sind regionale und saisonale Produkte wichtig?
Wie kann Lebensmittelverschwendung vermieden werden?
Kinder lernen außerdem, Lebensmittel zu teilen, zu retten oder zu kompostieren (z. B. Bananenschalen oder Kaffeesatz).
BNE-Bezug:
SDG 12: Nachhaltiger Konsum und Produktion (Mülltrennung, Abfallvermeidung)
SDG 13: Maßnahmen zum Klimaschutz (Ressourcen schonen)
SDG 15: Leben an Land (Kompostierung, Naturbildung)
2023: Erweiterung der Einrichtungen
Im Jahr 2023 kam eine weitere Einrichtung hinzu: eine Container-Kita in Geilenkirchen.
Im Rahmen meiner Tätigkeit unterstützte ich die Einrichtung bei der Erstellung von Reinigungsplänen sowie bei organisatorischen Abläufen in der Küche. In dieser Einrichtung wird nicht vor Ort gekocht. Die Mahlzeiten werden von unserer Einrichtung vorbereitet und geliefert.
Im Jahr 2024 erhielt die Kindertageseinrichtung in Birgden die Zertifizierung Pluspunkt Ernährung. Mit dieser Auszeichnung wird bestätigt, dass in unserer Einrichtung ein besonderer Schwerpunkt auf einer gesunden, ausgewogenen und kindgerechten Ernährung liegt und dass Ernährungsbildung aktiv in den pädagogischen Alltag integriert wird.
Im Rahmen dieser Zertifizierung orientieren wir uns an den entsprechenden Qualitätsstandards und entwickeln unsere Ernährungsangebote kontinuierlich weiter. Dazu gehören unter anderem:
regelmäßige Koch- und Backangebote mit Kindern
pädagogische Projekte zur Ernährungsbildung
bewusster Umgang mit Lebensmitteln
Förderung regionaler und saisonaler Produkte
Austausch und Zusammenarbeit im Team
Darüber hinaus nehmen die Mitarbeitenden regelmäßig an Fort- und Weiterbildungen im Bereich Ernährungsbildung teil, um aktuelle Erkenntnisse und pädagogische Ansätze in die tägliche Arbeit einfließen zu lassen. Die Zertifizierung unterstützt unsere Einrichtung dabei, die Themen Gesundheit, nachhaltige Ernährung und Wertschätzung von Lebensmitteln langfristig im Kita-Alltag zu verankern.
Im Jahr 2024 entstand eine weitere Einrichtung in Gangelt mit einer neu geplanten Küche. Ich war an der Planung und Ausstattung der Küche beteiligt. Dazu gehörten unter anderem:
Planung der Kücheneinrichtung
Auswahl und Organisation der Geräte
Strukturierung der Arbeitsabläufe
Zum 01.08.2024 wurden außerdem neue Rollen innerhalb der Küchenorganisation festgelegt:
Jenny Franzen hat die Küchenleitung in der Kita Birgden übernommen. In dieser Funktion ist sie für die Organisation und Koordination der Abläufe in der Küche verantwortlich. Dazu gehören unter anderem die Planung und Zubereitung der Mahlzeiten, die Einhaltung der Hygienevorschriften sowie die Sicherstellung einer ausgewogenen und kindgerechten Ernährung.
Tanja Dohmen unterstützt Jenny Franzen bei den anfallenden Küchentätigkeiten. Zu ihren Aufgaben gehören unter anderem die Vorbereitung und Verarbeitung von Lebensmitteln, das Mitwirken bei der Zubereitung der Speisen, das Spülen und Reinigen der Küchenutensilien sowie allgemeine unterstützende Tätigkeiten im Küchenalltag. Gemeinsam sorgen sie für einen reibungslosen Ablauf in der Küche.
Cristina Constantin übernahm die Küchenleitung in der Kita in Gangelt und ist dort für die Organisation der Küchenabläufe sowie für die Planung und Zubereitung der Mahlzeiten verantwortlich.
Ich übernahm die koordinierende Funktion für die Küchen. Zu meinen Aufgaben gehören unter anderem die Abstimmung zwischen den Küchenstandorten, die Organisation von Abläufen, der Austausch mit den Mitarbeitenden sowie die Sicherstellung einheitlicher Standards in den Bereichen Ernährung, Hygiene und Arbeitsorganisation.
Lokman Baker und Minire Xhaferi haben ihre Tätigkeit in der Kita in Gangelt aufgenommen.
Lokman Baker ist morgens im Bistro tätig. Dort unterstützt er bei der Vorbereitung des Frühstücks und begleitet die Kinder während der Frühstückszeit. Nachdem das Mittagessen zubereitet wurde, übernimmt er den Transport der Speisen zur Container-Kita in Geilenkirchen sowie zur Waldkita in Wegberg. Dies gehört zu seinen zentralen Aufgabenbereichen.
Minire Xhaferi arbeitet als Küchenhilfe und unterstützt Cristina bei der Zubereitung der Speisen sowie bei weiteren anfallenden Tätigkeiten in der Küche.
SDG 8: Menschenwürdige Arbeit und Wirtschaftswachstum (Professionalisierung der Küchenabläufe)
SDG 12: Nachhaltiger Konsum und Produktion
September 2024: Erweiterung der Verpflegung
Im September 2024 kamen zwei weitere Einrichtungen hinzu:
DRK-Kindergarten Wegberg
DRK-Kindergarten Wassenberg
Für den Kindergarten Wegberg wird das Essen in Gangelt gekocht und anschließend dorthin geliefert. Der Kindergarten Wassenberg verfügt über eine eigene Köchin, sodass die Mahlzeiten direkt vor Ort zubereitet werden. Damit entstand ein erweitertes Netzwerk der Zusammenarbeit zwischen mehreren Einrichtungen.
BNE-Bezug:
SDG 12: Nachhaltiger Konsum und Produktion
SDG 17: Partnerschaften zur Erreichung der Ziele (Kooperation zwischen Kitas)
2025: Fortführung der nachhaltigen Ernährungsbildung
Auch im Jahr 2025 wird die nachhaltige Ernährungsbildung kontinuierlich weiterentwickelt.
Geplant und umgesetzt werden weiterhin:
regelmäßige Koch- und Backaktionen mit Kindern
Projekte zur Herkunft von Lebensmitteln
Förderung regionaler und saisonaler Produkte
Sensibilisierung für Lebensmittelverschwendung
nachhaltiger Umgang mit Ressourcen
Ziel bleibt es, Kinder frühzeitig für eine gesunde Ernährung und einen verantwortungsvollen Umgang mit unserer Umwelt zu sensibilisieren.
Im Jahr 2025 habe ich erfolgreich die Ausbildereignisprüfung (AEVO) abgelegt und bin damit offiziell berechtigt, Auszubildende anzuleiten und auszubilden. Der Ausbildungsberuf, in dem ausgebildet werden kann, ist die Fachkraft Küche. Damit besteht nun die Möglichkeit, praktische Kenntnisse und Erfahrungen aus dem Küchenalltag an Auszubildende weiterzugeben und sie fachlich sowie pädagogisch während ihrer Ausbildung zu begleiten.
Durch die Ausbildung von Nachwuchskräften wird nicht nur die Qualität der Küchenarbeit langfristig gesichert, sondern auch ein wichtiger Beitrag zur beruflichen Förderung und Entwicklung im Bereich der Gemeinschaftsverpflegung geleistet.
SDG 2: Kein Hunger / nachhaltige Ernährung
SDG 4: Hochwertige Bildung (Ausbildung von Nachwuchskräften)
SDG 8: Menschenwürdige Arbeit und Wirtschaftswachstum (Berufliche Qualifizierung)
SDG 12: Nachhaltiger Konsum und Produktion
Meister in Hauswirtschaft
Jenny Franzen, gelernte Hauswirtschafterin, hat am 01.08.2025 mit der Weiterbildung zur Meisterin in der Hauswirtschaft begonnen. Mit dieser Qualifizierung vertieft sie ihre fachlichen Kenntnisse in den Bereichen Ernährung, Organisation von Versorgungsprozessen, Qualitätsmanagement sowie nachhaltige Haushalts- und Küchenführung. Die Meisterweiterbildung trägt dazu bei, die Qualität der Verpflegung und der hauswirtschaftlichen Abläufe in der Kita weiterzuentwickeln und langfristig zu sichern. Das erworbene Wissen kann gezielt in die Planung, Organisation und Umsetzung der Küchen- und Versorgungsprozesse im Kita-Alltag eingebracht werden. Zudem stärkt die Weiterbildung die fachliche Kompetenz im Bereich der nachhaltigen und kindgerechten Gemeinschaftsverpflegung.
SDG 2: Kein Hunger / nachhaltige Ernährung (qualitativ hochwertige Kita-Verpflegung)
SDG 5: Geschlechtergleichheit (Förderung von Weiterbildung für Frauen)
SDG 8: Menschenwürdige Arbeit und Wirtschaftswachstum (Professionalisierung, Führungskompetenz)
SDG 12: Nachhaltiger Konsum und Produktion (nachhaltige Küchen- und Haushaltsführung)
Entwicklung zum Familienzentrum in Birgden
Außerdem wurde die Kindertageseinrichtung in Birgden offiziell zum Familienzentrum weiterentwickelt. Mit dieser Weiterentwicklung wurde das Angebot der Einrichtung erweitert, um Familien noch stärker im Alltag zu unterstützen und Begegnungsmöglichkeiten zu schaffen. Die pädagogischen Fachkräfte gestalten verschiedene Angebote für Eltern und Kinder, die den Austausch, das Miteinander und das gemeinsame Lernen fördern. Dazu gehören beispielsweise:
gemeinsame Back- und Kochaktionen
Eltern-Kind-Frühstücksangebote
Austauschmöglichkeiten für Eltern
gemeinsame Aktionen und Projekte im Bereich Ernährung und Gesundheit
Informations- und Beratungsangebote für Familien
Durch diese Angebote entsteht ein offener Treffpunkt für Familien, der Begegnung, Kommunikation und gegenseitige Unterstützung ermöglicht. Gleichzeitig wird die nachhaltige Ernährungsbildung weiterhin aktiv in diese Angebote integriert, sodass Eltern und Kinder gemeinsam Erfahrungen rund um gesunde Ernährung, gemeinsames Kochen und einen bewussten Umgang mit Lebensmitteln sammeln können.
BNE-Bezug:
SDG 3: Gesundheit und Wohlergehen
SDG 4: Hochwertige Bildung (Eltern-Kind-Angebote)
SDG 12: Nachhaltiger Konsum und Ernährung
SDG 16: Frieden, Gerechtigkeit und starke Institutionen (Gemeinschaft, Mitbestimmung)
2026:
Ausarbeitung und Planung folgt..
und immer eine frisches und leckeres Bufett
Kinderrechte und Demokratie leben und dafür eintreten
KINDERRECHTE erleben mit den Kindern der Kita am Heggeströper und der Künstlerin Hannah Mevis
kinderrechte - bauwagen in der kita eschberg in saarbrücken
Noch immer sind Kinder in unserer Gesellschaft häufig besonderen Benachteiligungsrisiken und Diskriminierungserfahrungen ausgesetzt. Einrichtungen der Kindertagesbetreuung haben den Auftrag, die Chancengleichheit von Kindern zu fördern und allen Kindern Teilhabe zu ermöglichen. Dabei sollen sie die bestmögliche Entwicklung und Entfaltung jedes Kindes unterstützen.
Trägern und Akteuren von Kindertageseinrichtungen kommt in diesem Zusammenhang die Aufgabe zu, in ihren Konzeptionen den Rahmen hierfür zu stecken, da die Qualität des alltägli- chen Fachkräftehandelns in hohem Maße von der Qualität der konzeptionellen Grundlagenarbeit des Einrichtungsträgers und der damit verbundenen gelebten Kultur abhängig ist.
Jens ARAND LVR-Landesjugendamt Rheinland
Das SGB VIII formuliert den Rechtsanspruch auf frühkindliche Bildung, Betreuung und Erzieung in einer Kindertageseinrichtung oder Kindertagespflege (§ 24 SGB VIII). Im Rahmen der Bildungspartnerschaft tragen Eltern und Gesellschaft gemeinsam Verantwortung, dies zu leisten und die soziale, emotionale, körperliche und geistige Entwicklung von Kindern zu fördern. Daraus ergeben sich im familienentlastenden, -fördernden und -ergänzenden Sinne zahlreiche Anforderungen an die Einrichtungen der Kindertagesbetreuung (§ 22 SGB VIII). Fachkräfte und Träger sind verpflichtet, jedem jungen Menschen zu seinem »Recht auf Förderung seiner Entwicklung und auf Erziehung zu einer eigenverantwortlichen und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeit« zu verhelfen (§ 1 SGB VIII).
DOCH WAS MACHT EINE KITA ZU EINER GUTEN KITA?
Eine wesentliche Rolle spielen strukturelle Rahmenbedingungen wie Innen- und Außenräume sowie deren Ausstattung und Gestaltung, Gruppengrößen sowie Zahl und Qualität der Ausbil- dung der Fachkräfte.
Träger von Kindertageseinrichtungen gestalten die Qualität der Bildung, Betreuung und Erziehung. Sie tragen die Gesamtverantwortung, einen konzeptionellen Rahmen zu formulieren, der den Fachkräften Sicherheit in einem anspruchsvollen Arbeitsfeld und Orientierung in ihrem professionellen Handeln bietet. Gleichzeitig sind Träger herausgefordert, Möglichkeitsräume und die Flexibilität zu eröffnen, um jedes Kind im inklusiven Sozialraum Kita in seiner Individualität anzusprechen und zu unterstützen. Es sind Strukturen zu schaffen, Fortbildungen zu ermöglichen und fortlaufend die Entwicklung der Qualität zu gestalten, um in der Praxis Strategien entwickeln und Handlungsleitlinien erfolgreich umsetzen zu können. In diesem Zusammenhang sei auf die Orientierungshilfe »Kita-Träger als Qualitätsfaktor: Qualitätskriterien für die Tätigkeit von Kita-Trägern aus Sicht der Betriebserlaubnisbehörden« hingewiesen, die auf der 129. Arbeitstagung der Bundesarbeitsgemeinschaft der Landesjugendämter im November 2020 beschlossen wurde.
* 10 Kindergrundrechte *
* Gleiche Rechte für alle
* Recht auf Bildung
* Recht auf Spiel, Freizeit und Erholung
* Recht auf Beteiligung und Information
* Recht auf Privatsphäre
* Schutz vor Gewalt
* Recht auf Gesundheit
* Fürsorge der Eltern
* Gute Lebensbedingungen
* Förderung bei Behinderung
Die Vermittlung orientierender Werte und Regeln darf dabei kein Selbstzweck sein, um die Abläufe im turbulenten Kita- Alltag möglichst reibungslos gestalten zu können. Sie darf nicht primär dem Anspruch folgen, Eltern ihre Berufstätigkeit zu ermöglichen. Einrichtungen der Kindertagesbetreuung sind in erster Linie Lebens- und Erfahrungsraum für die Kinder (vgl. Maywald 2016, S. 111). Werte und Regeln sind von Leitung, Fachkräften und Kindern zu leben und partizipativ weiterzuentwickeln.
Eine aus Sicht des LVR-Landesjugendamtes Rheinland erfolg- versprechende Annäherung an diesen Anspruch ist die Implementierung des Kinderrechtsansatzes in den pädagogischen Konzeptionen der Einrichtungsträger. Im Sinne der UN-Kinderrechtskonvention erhebt er das Kindeswohl zum Maßstab sämtlichen Entscheidens und Handelns (vgl. Art. 3 KRK: Vorrang des Kindeswohls). Alles, was geschieht, soll im besten Interesse des Kindes geschehen und dem Ziel folgen, es bestmöglich zu schützen, zu fördern und zu beteiligen. Die Würde des Kindes als individuelles Subjekt mit unveräußerlichen Grundrechten steht im Vordergrund der pädagogischen Arbeit.
Die explizite Aufnahme der Kindergrundrechte in die Konzeptionen und der Transfer ihrer Bedeutung in den Kita-Alltag bleibt dabei für Träger bislang weitgehend freiwillig. Die Landes- jugendämter Rheinland und Westfalen Lippe stellen diesbezüglich die Themen Selbstbestimmung, Partizipation, Bewusstseinsbildung und Nichtdiskriminierung in den Vordergrund ihrer gemeinsamen Empfehlungen »An alle denken – Empfehlung zur Erstellung einer inklusionspädagogischen Konzeption« (LVR/LWL 2020). Dabei dient das Konzept der gelebten Demokratie als erfahrbares Instrument zur Umsetzung des gesetzlichen Auftrags der Demokratiebildung und Partizipation.
Im Rahmen der Träger-Qualitätsentwicklung sollten unter anderem die Implementierung kindgerechter Beschwerdeverfahren sowie die Verpflichtung, Anleitung und Qualifizierung der Fachkräfte zum Einnehmen von Kind-Perspektiven im Kita-Alltag selbstverständliche Inhalte konzeptioneller Grundlagen darstellen.
»Kinder, die ihre Rechte kennen und deren Rechte von der Gesellschaft anerkannt und gewahrt werden, sind stärker und können sich besser in die Gesellschaft einbringen.« (Senger 2021, S. 42)
Eine wahrnehmbare Sensibilisierung der Fachkräfte, aber auch der Eltern sowie der Koope- rationspartnerinnen und Kooperationspartner leistet einem Bewusstsein für die anspruchs- volle Querschnittsaufgabe der Verwirklichung von Kinderrechten Vorschub. Auf diese Weise kann Diskriminierung gegebenenfalls identifiziert und in der Folge reduziert werden. Kinderschutz wird nicht mehr ausschließlich als einzelfallbezogener Auftrag, sondern als grundlegendes Prinzip der partizipativen Gestaltung des Sozialraums Kita verstanden. Bereits die jüngsten Kinder erfahren ein hohes Maß an Selbstwirksamkeit, die sie in der Wahrnehmung ihres Rechts auf bestmögliche Entwicklung (Art 6 UN-KRK ) zu starken Persönlichkeiten und mündigen Mitgliedern der Gesellschaft unterstützt.
QUELLEN
LVR/LWL (2020): An alle denken – Empfehlung zur Erstellung einer inklusionspädagogischen Konzeption. Köln.
MAYWALD, JÖRG (2016): Kinderrechte in der Kita. Kinder schützen, fördern beteiligen. Freiburg im Breisgau.
SENGER, JORINA (2021): Kinderrechte in Kindertageseinrichtungen. In: KiTa aktuell Heft 2.2021. Hürth.
Bildung für nachhaltige Entwicklung
TEAM NACHHALTIGKEIT
wieviele nachhaltige stationen wir schon im haus betreiben und welches entwicklungspotential noch darin steckt haben elke, markus und christoph sehr anschaulich in einem kleinen workshop zusammengetragen. tatsächlich sind eine beachtliche anzahl von BNE aktivitäten zusammengekommen. sicherlich ist unser orgineller spielgarten das aushängeschild für einen natürlichen spielraum und wird auch durch die jungen spielkünstlerInnen so genutzt. die beiden mitarbeiterfahrräder laden zum gesunden und klimaneutralen arbeitsweg ein und das selbstgebaute spielzeug verdient den staus "einziartig". weitere gute und gesunde ideen findet ihr auf den weiteren seiten.
redossi
Unsere 1. DRK Convention
Am 23. Mai 2025 haben wir Premiere gefeiert: Unsere allererste DRK Convention fand statt und es war ein voller Erfolg! Endlich kamen die Teams unserer fünf DRK Kitas aus Birgden, Geilenkirchen, Gangelt, Wassenberg und Wegberg zusammen. Das Ziel? Sich mal richtig kennenzulernen und auszutauschen!
Der Tag war prall gefüllt mit spannenden "Häfen" (Workshops), in denen wir gemeinsam Neues gelernt und diskutiert haben. An den informativen "Inseln" (Infoständen) gab es unzählige Gelegenheiten, sich zu informieren, Inspiration zu sammeln und frische Ideen für den Kita-Alltag mitzunehmen. Es war super zu sehen, wie alle sich vernetzt und gegenseitig bereichert haben.
Wir sind immer noch total begeistert von der genialen Stimmung und dem lebhaften Austausch. Ein riesiges Dankeschön an alle, die diesen Tag unvergesslich gemacht haben!
Wir freuen uns auf die Convention im nächsten Jahr!